Dienstag, 24. April 2007 - 08:20 Uhr
Nicht nur Navigationsgeräte sondern auch kabellose Mäuse und Keyboards lassen sich hacken, berichten Sicherheitsexperten.
Nicht nur Navigationsgeräte sondern auch kabellose Mäuse und Keyboards lassen sich hacken, berichten Sicherheitsexperten.
Zwei italienische Sicherheitsexperten haben auf der CanSecWest 2007 im kanadischen Vancouver demonstriert, wie leicht sich Informationsströme, mit denen beispielsweise Navigationssysteme versorgt werden, abfangen und verändern lassen.
Andrea Barisani und Daniele Bianco haben die Sicherheitslücke im Traffic Message Channel (TMC) des Radio Data Systems (RDS) entdeckt. Über diese Signale werden nicht nur Navigationssysteme versorgt, sondern auch zusätzliche Informationen über Unfälle oder andere Bedrohungen an UKW-Radios übermittelt. Über RDS werden auch der Name des Senders und Informationen zum gespielten Stück an Empfänger übertragen. ....
Silicon.de
Montag, 16. April 2007 - 13:09 Uhr
US-Militär bringt IP per Router ins Weltall
Das US-Militär hat jetzt ein Projekt gestartet, das die Satellitentechnik mithilfe einer alt bekannten Netzwerktechnik umkrempeln soll: Routing.
Damit die US-Truppen und Verbündete am Boden ihre Einsätze besser koordinieren können, soll das Internet Protocol (IP) als neue Kommunikationsbasis her. Dafür soll jetzt ein Testprojekt gestartet werden, das die Ebenen Boden-Weltall-Boden abdeckt.
'Internet Routing in Space' (Iris) besteht aus Internet Router und zugehöriger Satellitentechnik. Es soll für Video-, Audio- und Informationsdaten in verschiedenen Formaten geeignet sein. Die Bündnispartner und das US-Militär selbst sollen existierendes Equipment am Boden für die Kommunikation über IP nutzen können - sicher und weltweit. Der Router beherrsche dabei Layer 3 Routing und lasse sich remote konfigurieren.
Für Iris könnte es eines Tages auch zivile Nutzungsmöglichkeiten geben. Vorerst zahlen die USA die neue Technik von Firmen wie Cisco (für die Software) und Intelsat (für die Satellitenanbindung) aus dem steuerfinanzierten Verteidigungshaushalt. Die direkte Routing-Möglichkeit per Satelllit mache Iris für die Satelliten-Kommunikation zu so etwas, wie es das Ur-Web Arpanet in den 60er Jahren für das heutige Internet war, sagte Don Brown, Vice President of Hosted Payload Programs bei Intelsat.
Quelle Silicon.de
Montag, 16. April 2007 - 10:08 Uhr
Samsung: Ein Player für Blu-ray und HD-DVD
Mit dem BD-UP5000 kündigt Samsung ein Abspielgerät an, das die beiden hochauflösenden Film-Formate Blu-ray- und HD-DVD wiedergeben kann.
Der Player soll zudem laut Samsung auch die interaktiven Techniken beider Formate unterstützen. Diese heißen HDi und BD-Java. Das Gerät verfügt laut Hersteller über eine HDMI-1.3-Schnittstelle und gibt Filme mit einer Auflösung von 1.080p und 24 Bildern pro Sekunde wieder.
Bilder, weitere technische Details oder einen Preis gab Samsung bisher nicht bekannt.
Sonntag, 15. April 2007 - 07:49 Uhr
Google baut Position bei Online-Werbung aus -Suchmaschinenbetreiber kauft Internet-Werbefirma Doubleclick
14.04.2007 - Der Suchmaschinenbetreiber kauft die Internet-Werbefirma Doubleclick und baut damit seine Führungsposition im Bereich der Online-Werbung aus.
Google baut seine Vormachtstellung bei Werbung im Internet noch weiter aus: Der Suchmaschinenbetreiber übernimmt für die stolze Summe von 3,1 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) in bar die New Yorker Online-Werbefirma DoubleClick. Mit diesem Preis hat Google Microsoft ausgestochen. Der Windows-Riese wollte DoubleClick ebenfalls haben, um stärker in das Online-Anzeigengeschäft hereinzukommen. Anfangs hatten auch die Google-Konkurrenten Yahoo! und AOL Interesse an DoubleClick gezeigt.
Die am Freitag nach Börsenschluss bekanntgegebene Akquisition ist mit Abstand die teuerste für Google. Sie übertrifft den Kaufpreis für die Video-Internetsite YouTube vom vergangenen Jahr von 1,65 Milliarden Dollar. Google sitzt auf riesigen liquiden Mitteln von mehr als elf Milliarden Dollar.
Google stößt in neuen Bereich der Display-Anzeigen vor
Google stößt mit dem Kauf in einen für ihn neuen Bereich der Internet-Werbung vor. DoubleClick mit Sitz in New York ist auf gezielte Display-Anzeigen im Bild-, Wort- und Videoformat spezialisiert, die das Unternehmen für seine Kunden auf Webseiten platziert, wenn ein Online-Nutzer sie anklickt. DoubleClick arbeitet dabei sehr eng mit Web-Verlegern, werbenden Unternehmen und Werbeagenturen zusammen. Die Gesellschaft hat mehr als 1 500 Kunden. Sie verfügt über komplizierte Software und Technologie, die nicht nur die Anzeigenplatzierung, sondern auch die Kontrolle ihrer Wirksamkeit ermöglicht.
DoubleClick-Verkäufer sind die Investmentfirmen Hellman & Friedman und JMI Equity sowie Manager des Unternehmens. Sie hatten DoubleClick erst 2005 für nur 1,1 Milliarden Dollar gekauft. DoubleClick hatte zwischenzeitlich bereits einige Geschäftsbereiche veräußert, so dass die Finanzinvestoren innerhalb kurzer Zeit mehr als drei Mal soviel Geld bei DoubleClick herausholten als sie gezahlt hatten.
DoubleClick-Kauf bringt Google jetzt auch in großem Stil in das Display-Anzeigengeschäft, in dem bisher Yahoo! eine führende Rolle spielt. Die DoubleClick-Technologie werde von führenden Werbeauftraggebern, Verlegern und Agenturen verwendet, betonte Google-Konzernchef Eric Schmidt. Er rechnet durch den Zusammenschluss beider Firmen mit einer beschleunigten Akzeptanz der Google-Display-Werbung.
Prüfung durch Wettbewerbsbehörden steht noch aus
Die Transaktion wurde von den Unternehmen gebilligt, doch steht noch die Prüfung durch die Wettbewerbsbehörden aus. Sie dürften die Transaktion ganz genau unter die Lupe nehmen, da Google seine dominierende Position bei Internet-Suchanzeigen durch den DoubleClick-Kauf auch auf den Display-Anzeigenmarkt auszudehnen versucht. Der Kauf soll bis Jahresende vollzogen werden.
Der Markt für Onlinewerbung hat ein Volumen von fast 29 Milliarden Dollar. Er war im vergangenen Jahr um 36 Prozent gewachsen. Auf Internet-Suchanzeigen entfallen 43 Prozent und auf Display-Ads rund 34 Prozent des globalen Marktes für Online-Werbung, berichtete die US-Wirtschaftsagentur Bloomberg heute.
Die DoubleClick Inc. hatte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 300 Millionen Dollar und verdiente 50 Millionen Dollar vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern, berichtete die New York Times heute in ihrer Onlineausgabe. (dpa / Björn Brodersen)
Samstag, 14. April 2007 - 11:32 Uhr
Asus stellt zwei Navigations-PDAs vor

MyPal A696: Navi-PDA mit W-LAN.
Mit dem MyPal A686 und A696 stellt Asus zwei neue Pocket PCs mit integriertem GPS-Modul vor. Die Antennen sind direkt in das flache Alu-Gehäuse integriert. Für die mobile Navigation sind die beiden Modelle mit SiRF III GPS-Chips ausgestattet.
Die Navi-PDAs sind ab sofort im Fachhandel zu folgenden Preisen verfügbar: Der MyPal A686 mit Deutschland-Karten kostet rund 300 Euro und der MyPal A696, ebenfalls mit Deutschland-Daten, ist für knapp 350 Euro zu kaufen.
Technische Daten laut Hersteller Asus MyPal A686 MyPal A696 Laufzeit bis 7 Stunden Betriebssystem Windows Mobile 5.0 Schnittstellen IrdDA, Bluetooth 2.0 W-LAN 802.11b/g Speicherkarte SD-Karte (max. 4 GByte) Prozessor 312 MHz Intel Xscale 416 MHz Intel Xscale Speicher 128 MByte ROM, 64 MByte SDRAM 256 MByte ROM, 64 MByte SDRAM Display 3,5 Zoll, QVGA (240 x 320 Pixel),Touchscreen Gewicht 165 Gramm Abmessungen 117 x 70,8 x 15,7 Millimeter
Ältere Beiträge Anmelden
|
 |
 |